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Verabschiedung von Bürgermeister a.D. Klaus Jehle und Verleihung des Ehrenbürgerrechts

Nach 24 Jahren Amtszeit wurde Bürgermeister Klaus Jehle am Freitag, 12.11.2021 im Rahmen einer offiziellen Feierstunde in der Hohberghalle Niederschopfheim verabschiedet. Die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Kirchen und vielen weiteren Institutionen erwiesen Klaus Jehle die Ehre, allen voran die Staatssekretäre Julian Würtenberger und Volker Schebesta.
 
Moderator des Abends war der Vorsitzende der Sportschützengemeinschaft Hohberg, Klaus Stoffel, der in seiner Einführung dem Neupensionär Klaus Jehle launige Tipps für sein Verhalten im Ruhestand gab.
 
Bürgermeister Andreas Heck begrüßte den Ehrengast mit seiner Familie sowie alle Anwesenden der Veranstaltung. Diese wurde unter Einhaltung der Corona-Vorgaben durchgeführt, weshalb auch der ursprünglich geplante Sektempfang im Anschluss an die Veranstaltung abgesagt werden musste.
 
Bürgermeister Heck ließ in seiner Rede die Vita von Klaus Jehle sowie die großen Projekte in seiner Amtszeit Revue passieren und merkte an, dass bisher kein Hohberger Bürgermeister länger im Amt war als Klaus Jehle. Als Zeichen der Anerkennung überreichte Bürgermeister Heck dem ehemaligen Leiter der Ortspolizeibehörde Klaus Jehle seine Polizeimütze.
 
Julian Würtenberger, Staatssekretär im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen und langjähriger Weggefährte von Klaus Jehle, übermittelte ihm alle guten Wünsche für den Ruhestand und sprach seinen Dank auch im Namen der Landespolitik aus. Jehle sei sowohl privat als auch beruflich ein Mannschaftsspieler gewesen und das zeichne letztlich das Amt des Bürgermeisters aus.
 
Der Landtagsabgeordnete und Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Volker Schebesta führte aus, dass viele keinen anderen Hohberger Bürgermeister als Klaus Jehle kennen würden. Entscheidungen aus Hohberg kämen auch in der Landespolitik an, so z.B. der Bau des Feuerwehrgerätehauses West oder die Hochwasserrückhaltebecken. Und nicht viele Kommunen wie Hohberg hätten die Chance ergriffen, den Schulstandort durch eine Gemeinschaftsschule zu sichern. Für seine politische Tätigkeit gebühre Klaus Jehle Respekt und Anerkennung.
 
Der Vizepräsident des Gemeindetages Baden-Württemberg und Bürgermeister von Schonach, Jörg Frey, charakterisierte Klaus Jehle in seiner Rede anhand seines Namens: jederzeit einsatzbereit, energisch, humorvoll, locker/leidenschaftlich, eloquent. Ein Bürgermeister solle auch über die Gemeindegrenzen hinaus schauen, dies habe Klaus Jehle getan, indem er Mitglied in verschiedenen Gremien wie der Gemeindeprüfungsanstalt, dem Gemeindetag, dem Kreistag oder der Unfallkasse Baden-Württemberg war und teilweise immer noch ist.
 
Aus dem Nähkästchen plauderte der Oberbürgermeister der Stadt Offenburg, Marco Steffens, der im Namen der Bürgermeisterkollegen der Verwaltungsgemeinschaft Offenburg sprach. Er bezeichnete Klaus Jehle als ehemals sexiest Bürgermeister der Ortenau, der eine Leidenschaft für Sport und eine Finesse für guten Sekt und Wein habe. Da er ein vielbeschäftigter Bürgermeister war, hätte er auch immer einen Grund gehabt, wenn er zu Terminen später kam oder früher ging, erklärte Steffens augenzwinkernd.
 
Gemeinderat Franz Klumpp sprach als langjähriger Weggefährte von Klaus Jehle und als ehemaliger Bürgermeisterstellvertreter im Namen des Gemeinderates und der Hohberger Vereine. Seiner Meinung nach könne man das Arbeitsergebnis eines Bürgermeisters nicht an einzelnen Stimmen oder Projekten festmachen, sondern man müsse sich die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Gemeinde näher ansehen. Eine solche Umfrage habe erst kürzlich eine Tageszeitung durchgeführt mit dem Ergebnis, dass Hohberg den dritten Platz im Ranking der südlichen Ortenau erreichte. Für seine besonderen Verdienste habe der Gemeinderat deshalb auch entschieden, dem Bürgermeister a.D. Klaus Jehle das Ehrenbürgerrecht und damit die seltene und höchste Auszeichnung der Gemeinde zu verleihen. Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Heck überreichte er sodann Klaus Jehle die Ehrenurkunde.
 
Sichtlich gerührt bedankte sich Klaus Jehle in seiner Rede für die große Ehre der Ehrenbürgerschaft. Der Abschied vom Amt des Bürgermeisters falle ihm schwer, aber er habe diese Entscheidung selbst getroffen und er werde sich künftig auch nicht mehr zu gemeindepolitischen Themen äußern. Sein Dank galt den Rednern für ihre zutreffenden Worte sowie dem Bund, Land und dem Landkreis für die Zusammenarbeit. Einen großen Dank richtete er an den Gemeinderat, denn gemeinsam habe man viel für Hohberg erreicht und auch wenn es Meinungsverschiedenheiten gab, so hätten diese nie zu einem Bruch geführt. Den Bürgermeister-Stellvertretern, Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, Vereinen, Kirchengemeinden, Schulen, der freiwilligen Feuerwehr, der Polizei, der Presse, seinen Freunden und allen übrigen Weggefährten dankte Klaus Jehle für ihre Unterstützung und Zusammenarbeit. Gleichwohl entschuldigte er sich bei allen, denen er es in seiner Zeit als Bürgermeister nicht Recht machen konnte. Einen besonderen Dank sprach er seiner Frau und seinen Kindern aus, die viel auf ihn verzichten mussten. Seinem Nachfolger im Amt wünschte er viel Glück.
 
Zum Abschluss der Veranstaltung stimmten alle gemeinsam das Badnerlied an. Sängerin Melissa Zucano und Pianist Georg Eichhorn umrahmten mit ihren brillanten musikalischen Darbietungen den Abend.

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