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Felsenweg und Geologischer Wanderweg

Der "Felsenweg" des Schwarzwaldvereins Ottenhöfen-Seebach e.V. ist im Jahre 1976 auf Anregung des zuständigen Wanderwarts Klaus Bohnert in freiwilliger Arbeit seiner Mitglieder angelegt worden.

Er verbindet als Rundwanderweg die zahlreichen Felsgruppen und Schrofen des Wald- und Wandergebietes im Westen des Luftkurortes Ottenhöfen. Der Weg beginnt bei einer Übersichtstafel über den Verlauf des Weges, die neben dem Gasthaus "Schwarzwaldstube" (Simmersbach!) aufgestellt ist.

Von der Ortsmitte Ottenhöfen ist sie etwa 10 Min. entfernt und entweder längs der Landstraße in Richtung Achern oder - etwas weiter, jedoch angenehmer zu gehen - über den "Blustenweg" zu erreichen. Parkplätze sind hier ausreichend vorhanden. Obwohl der Rundweg natürlich von beiden Seiten begangen werden kann, wird empfohlen, mit der Wanderung in Richtung Süden, zunächst den Simmersbachweg entlang, zu beginnen, durch ein nach einem Kilometer abzweigendes Seitental anzusteigen, um als erstes Ziel den Sesselfelsen zu erreichen.

Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht über Ottenhöfen und Seebach mit allen Seitentälern des Achertales und erhält damit auch einen Überblick über die höchsten Berge des nördlichen Schwarzwaldes vom Schliffkopf bis zur Hornisgrinde.Der Weg führt durchwegs eindeutig bezeichnet mit dem Zeichen "F" in der grünen Raute, einen Holzabfuhrweg entlang zum Spitzfelsen, dann einem neu angelegten Fußweg folgend steil hinauf über den langgezogenen Breitfelsen mit Blick auf das Simmersbachtal mit seinen schönen Bauernhöfen, dann weiter zum Rappenschrofen, dem kurz darauf der Kleine Schrofen mit dem Blick zur darunterliegenden Passhöhe des Simmersbacher Kreuzes zwischen Acher- und Renchtal folgt.

Hier wendet sich der Weg unter Benutzung vorhandener Waldwege nach Norden und führt durch ausgedehnte Mischwaldungen zum Pfennigfelsen, etwa unterhalb der Trasse des markierten Wanderweges und zum Katzenschroffen. Dieser wird auf einem schmalen, ungefährlichen Pfad durchschritten, um die Höhe des Buchwaldrückens steigend den Palmfelsen zu erreichen, der ebenso, wie nachher der Bürstenstein überwältigende Ausblicke über das Waldulmer Tal mit seinen Weinbergen, über die Schwarzwaldvorberge und die Rheinebene bis zu den Vogesen bietet.

Vor uns liegt, bei gutem Wetter zum Greifen nahe, Straßburg, das mit seinem Münsterturm grüßt. Ebenso wie am Bürstenstein kann man hier auf Sitzgruppen rasten und die sich vor einem ausbreitende Landschaft genießen. Über die beiden nördlichen des Blaubronnsattels liegenden mächtigen Felsgruppen des Karschrofens und des Stierfelsens steigt man vom Bürstenstein nunmehr abwärts zum AussAichtspunkt am Steinbruch Bobenholz, mit dem Blick über Kappelrodeck, wandert den Hangweg entlang zum Sommereck, dem alten, gediegenen Waldbauernhof, hoch über dem Achertal, von dem aus man nochmals das obere Achertal überblickt.

Zunächst leicht, dann steiler durch den Ortsteil Lauenbach absteigend, wird nach 4 bis 5 stündiger Wanderung wieder der Ausgangspunkt erreicht. Für diejenigen, die nicht so viel Zeit für die beschriebene, überaus vielseitige und aussichtsreiche Wanderung aufbringen können, empfiehlt es sich, mit dem Auto durch das Lauenbachtal zum Waldparkplatz Blaubronn zu fahren und von dort aus eine verkürzte Wanderung zu einigen der Felsgruppen zu unternehmen. Unter diesen sollten jedenfalls entweder Sesselfelsen, Palmfelsen oder Bürstenstein sein. Diese Wanderziele sind bei Beachtung umseitiger Planskizze problemlos zu erreichen.

  • Länge des Rundweges: 12 km
  • Höhenunterschied: 382 m
  • Wanderzeit: 4 bis 5 Stunden

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