Thomas Simon Garten- und Landschaftsbau GmbH / Simontrees in Niederschopfheim
Einen Blick hinter die Kulissen des traditionsreichen Familienbetriebs Thomas Simon Garten- und Landschaftsbau GmbH durfte Bürgermeister Andreas Heck im Rahmen eines Betriebsbesuchs werfen. Geschäftsinhaber Thomas und Sieglinde Simon führten gemeinsam mit Sohn Jeremias Simon den Bürgermeister über das Firmengelände und gaben spannende Einblicke in die fast 100-jährige Unternehmensgeschichte.
Das Unternehmen wurde 1927 als klassische Gärtnerei in Offenburg gegründet und wird heute in dritter Generation erfolgreich geführt. Aus den Anfängen als kleine Gärtnerei hat sich ein zukunftsorientierter Betrieb entwickelt, der sich auf Garten und Landschaftsbau, Erdbau, Tiefbau sowie Grün und Umweltpflege spezialisiert hat.
„Die Firma Simon ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können“, betonte Bürgermeister Heck. „Hier wird Verantwortung übernommen – für die Region, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nicht zuletzt für unsere Umwelt.“
Die Leistungen des Unternehmens reichen vom klassischen Garten- und Landschaftsbau über Erdbauarbeiten und Renaturierungsprojekte bis hin zu Pflege- und Begrünungsmaßnahmen – insbesondere auch für Großprojekte. Dabei betreut der Betrieb Kundinnen und Kunden um den Großraum Offenburg. Simon ist zudem ein starker Partner in der Region, wenn es um Pflanzungen geht. Allein im Frühjahr dieses Jahres hat das Unternehmen für einen großen Lebensmittelhändler mehr als 350 Alleebäume und fast 10.000 Bodendecker gepflanzt und deren weitere Pflege übernommen.
Um die steigenden Anforderungen zu erfüllen, beschäftigt die Firma Simon rund 15 Mitarbeitende sowie zusätzliche Minijobber. Ein angestellter Mechaniker im Haus sorgt für die Wartung und Instandsetzung des modernen Maschinenparks und verfügt über eine Weiterbildung im Bereich UVV (Unfallverhütungsvorschriften). Dennoch ist der Fachkräftemangel – wie in der gesamten Branche – eine große Herausforderung. Als Familienorientierter Betrieb sucht die Firma Simon weiterhin auf verschiedenen Kanälen nach Fachkräften.
In einem sozialen Umfeld können gute, sichere und langfristige Arbeitsverhältnisse angeboten werden, auch hierfür steht die fast 100- jährige Firmengeschichte.
Besonders innovativ zeigt sich das Unternehmen beim Einsatz von Technik: Der Bagger ist 3D-gesteuert, sodass Erdbauwerke effizient und präzise nach Kundenwunsch erstellt werden können. Die Konstruktionsdaten werden von Jeremias Simon in einem CAD Programm er-stellt-insbesondere bei Öffentlichen Aufträgen ist dies hilfreich, da der zuständige Rechnungsprüfer eine transparente Abrechnungsgrundlage einsehen kann. Simon hat sich zu dem einen Namen im Bereich Wurzelschutz gemacht. Ein Saugbagger mit hoher Saugleistung ermöglicht es, den anstehenden Boden zu entfernen, ohne dabei die empfindlichen Feinwurzeln der Bäume zu beschädigen. Besonders bei Arbeiten im Bestand oder bei Wurzelraum-kontrollen im Straßenverkehr ist Simon das einzige Unternehmen in der Region, das diesen Aufgaben gerecht wird.
Darüber hinaus ist das Unternehmen auf die Vergrämung von Eidechsen im Zuge von Bauvorhaben spezialisiert. Mit einem der modernsten Maschinenparks in der Region sowie einem erfahrenen Team aus Fachkräften gewährleistet Simon höchste Qualität und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Bürgermeister Heck hob hervor, dass der Betrieb nicht nur auf wirtschaftlichen Erfolg setzt, sondern aktiv zur ökologischen und klimafreundlichen Entwicklung beiträgt. „Solche Betriebe
sind unverzichtbar für eine nachhaltige Zukunft – und ein wichtiger Teil unserer starken, mittelständischen Wirtschaftsstruktur in der Region.“
Inzwischen führt die Familie Simon neben dem klassischen Garten- und Landschaftsbaubetrieb auch das Innovationsunternehmen Simontrees, das ebenfalls am Standort Hohberg angesiedelt ist. Dieses wurde bereits vor wenigen Wochen im Rahmen eines separaten Besuchs besichtigt und hat dabei großes Interesse geweckt – insbesondere aufgrund seines zukunftsweisenden Ansatzes und der intelligenten Verknüpfung von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und moderner Technik.
Worum geht es bei Simontrees?
Mit Simontrees entwickelt das Unternehmen innovative Begrünungskonzepte für städtische und ländliche Räume, die gezielt zur Klimaanpassung beitragen. Dazu gehören unter anderem klimastabile Baumarten, Smarte und Monitoring-Systeme. Ziel ist es, lebenswerte, grüne Umgebungen zu schaffen, die CO₂ binden, Hitzeinseln reduzieren und die Biodiversität fördern. Simontrees steht damit für einen ganzheitlichen Ansatz, der ökologische Verantwortung mit technischer Innovation vereint und weit über klassische Landschaftsgestaltung hinausgeht.
Darüber hinaus sind einige Modelle der Simontrees als zertifizierter Durchfahrtsschutz erhältlich, es ergibt sich somit eine hervorragende Symbiose aus Sichtbarem und erlebbarem Grün und unsichtbarem Schutz.
Mit dem Besuch unterstrich Bürgermeister Heck die Wertschätzung der Gemeinde für das Engagement der Familie Simon, die seit beinahe einem Jahrhundert tief in Niederschopfheim verwurzelt ist und mit ihrem Unternehmen Brücken zwischen Tradition und Zukunft schlägt.
Hintergrund zu den Betriebsbesuchen
Um den Kontakt zu hiesigen Unternehmen zu intensivieren und sich mit diesen auszutauschen, besucht Bürgermeister Andreas Heck ab diesem Jahr regelmäßig Betriebe aus Hohberg.
In Hohberg ansässige Betriebe, die Interesse an einem Betriebsbesuch durch den Bürgermeister haben, können sich gerne bei der Gemeindeverwaltung melden: Per Mail an: rathaus@hohberg oder telefonisch unter 07808 – 8812.













