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Bebauungsplanverfahren 'Sondergebiet Feuerwehr und Bauhof' in Hohberg-Niederschopfheim

 

 

 Öffentliche Auslegung des Entwurfs zum Bebauungsplan

„Sondergebiet Feuerwehr und Bauhof“ in Hohberg-Niederschopfheim


Die Gemeindevertretung der Gemeinde Hohberg hat am 26.02.2018 in öffentlicher Sitzung

- den Entwurf des Bebauungsplans „Sondergebiet Feuerwehr und Bauhof“ und den Entwurf der zusammen mit ihm aufgestellten Örtlichen Bauvorschriften gebilligt
- sowie über die Anregungen aus der ersten Offenlage entschieden und beschlossen, diese Unterlagen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.


Geltungsbereich
Das Plangebiet besteht aus dem Grundstück Flst.Nr. 7649 der Gemarkung Niederschopfheim, Gewann „Tierackerfeld an der Landstraße“ mit einer Größe von ca. 14.500 m². Das Plangebiet wird im Süden von einem unbefestigten Wirtschaftsweg entlang der Freiburger Straße, im Westen vom „Tieflachkanal“ und im Norden durch einen Feldweg begrenzt. Im Osten schließt das Grundstück unmittelbar an landwirtschaftlich genutzte Flächen an. Der räumliche Geltungsbereich des künftigen Bebauungsplans ergibt sich aus nachfolgendem Kartenausschnitt: 


sh. Planzeichnung


Ziele und Zwecke der Planung

Das bislang unbebaute, landwirtschaftlich genutzte Gebiet soll dem Neubau eines Feuerwehrgerätehauses zur gemeinsamen Unterbringung der beiden Abteilungen Hofweier und Niederschofheim in einem Gebäude sowie einem zentralen gemeindlichen Bauhof zugeführt werden. Für die bauliche Nutzung ist die Erstellung eines Bebauungsplans zwingend erforderlich.

Der Entwurf des Bebauungsplans in der Fassung der Offenlage besteht aus folgenden Teilen:

- Satzung
- Planzeichnung
- planungsrechtliche Festsetzungen und örtliche Bauvorschriften
- gemeinsame Begründung


Der Entwurf des Bebauungsplans vom 07.01.2018 in der Fassung der Offenlage wird vom 19. März 2018 bis einschließlich 20. April 2018 bei der Gemeinde Hohberg, Freiburger Straße 32,  77749 Hohberg, Zimmer 009 während der üblichen Dienststunden öffentlich ausgelegt.


An umweltbezogenen Informationen liegen derzeit vor:

- ein Umweltbericht mit integrierter Artenschutz-Voruntersuchung, der die Schutzgüter Boden, Wasser, Klima und Luft, Tiere und Pflanzen, Mensch, Orts- und Landschaftsbild sowie Kultur- und Sachgüter untersucht und Maßnahmen zur Eingriffsminimierung bzw. -Vermeidung für die einzelnen Schutzgüter, soweit betroffen, enthält

- ein Entwässerungskonzept

- ein Geotechnischer Bericht

- eine Luftbildauswertung hinsichtlich Kampfmittelbeseitigungsmaßnahmen

- eine Stellungnahme des Regierungspräsidiums Freiburg, Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau vordringlich zu einem etwaigen Setzungsverhalten und zum Wasserschutzgebiet

- eine Stellungnahme der unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt Ortenaukreis zur Verträglichkeit der geplanten Bebauung mit den Belangen des Natur- und Artenschutzes

-  eine Stellungnahme der unteren Wasserbehörde beim Landratsamt Ortenaukreis vor allem zur Abwasserbeseitigung

- eine Stellungnahme des Landratsamt Ortenaukreis, Amt für Landwirtschaft zur Verträglichkeit der geplanten Bebauung mit den Belangen des Immissionsschutzes sowie zu Ausgleichsmaßnahmen und der Flächeninanspruchnahme

- eine Stellungnahme des Abwasserzweckverband Raum Offenburg vor allem zur Abwasserbeseitigung

- eine Stellungnahme des Eigenbetrieb Wasserversorgung der Gemeinde Hohberg zum Wasserschutzgebiet

- eine Stellungnahme des BUND, Ortsgruppe Hohberg zur Verträglichkeit der geplanten Bebauung mit den Belangen der Flächennutzungsplanung, des Natur- und Artenschutzes sowie zu Ausgleichsmaßnahmen


Während der Auslegungsfrist können – schriftlich oder mündlich zur Niederschrift – Stellungnahmen bei der vorgenannten Stelle abgegeben werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig. Stellungnahmen werden jedoch auf jeden Fall entgegen genommen, auch wenn sie dieser Bitte nicht entsprechen.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht während der Auslegungsfrist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.


Ferner wird darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 VwGO unzulässig ist, wenn mit ihm nur Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Hohberg, den 09.03.2018



Klaus Jehle
Bürgermeister

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Tel.: 07808 88-0, Fax: 07808 88-49
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