Wasserfälle Edelfrauengrab - Gottschlägtal - Karlsruher Grat - Bosenstein - Brennte Schrofen - Kleineckle - Ottenhöfen
Wir beginnen unsere Wanderung in der Ortsmitte beim "Gasthaus Adler", dem Wegweiser "Waldlehrpfad" folgend in die Albert-Köhler-Straße bis zum Blumenhaus "Bregen".
Hier überqueren wir die Straße und gehen den "Hildahain" hinauf zur Blöchereckstraße und diese weiter aufwärts bis zum Hinweisschild "Obere Edelfrauengrabstraße". Diese laufen wir weiter, vorbei am "Schlossbauernhof" hin zum Porphyrwerk und Steinbruch Bohnert und "Waldhotel Edelfrauengrab". Zuvor kommen wir an einer Markierungstafel vorbei, die den Weg hinauf zum Bosenstein, durch die Wasserfälle skizziert, zeigt.
Wir gehen den Weg Nr. 16 durch die Wasserfälle hinauf zum Gottschlägtal bis zur Abzweigung "Schmälzle Hof". Rechts vor uns der "Falkenschrofen", wir aber verlassen den Weg Nr. 16 und biegen nach links ab, gehen über die Bachbrücke und folgen bergseits dem grünmarkierten Weg, vorbei am "Herrenschrofen" zum Bergrücken des "Karlsruher Grates". Beim "Einstieg zum Karlsruher Grat" gibt es zwei Möglichkeiten a) über den Klettersteig Karlsruher Grat zum Bosenstein (hierbei sollte man schwindelfrei sein und gutes, griffiges Schuhwerk tragen). Nach der Kletterpartie den Weg Nr. 7 weiter aufwärts zum Gasthaus Kernhof / oder b) auf dem grünmarkierten Weg über den Bergrücken abwärts zum "Herrenweg" (im Hubersloch) bleiben und diesen aufwärts ebenfalls zum Gasthaus Kernhof / weiterwandern.
Ab hier führt der Rückweg in westlicher Richtung zunächst an Weidekoppeln entlang, und nach ca. 300 Meter kommen wir in einen steilabfallenden, steinigen Fußweg, der uns zum "Brennte Schrofen" führt (schöne Aussicht). Ab der Weggabelung, kurz vor dem Brennte Schrofen, gehen wir entweder den Kammweg entlang der Steinmauer, Gemarkungsgrenze Ottenhöfen-Seebach, steil abwärts über das Kleineckle, Hagenbruck nach Ottenhöfen oder bei der Weggabelung vor dem "Brennte Schrofen" zunächst in südlicher Richtung einen steilen Fahrweg abwärts, kommen nach ca. 500 m zum Parkplatz Bosenstein und gehen auf der geteerten Fahrstraße zurück nach Ottenhöfen.
Der "Felsenweg" des Schwarzwaldvereins Ottenhöfen-Seebach e.V. ist im Jahre 1976 auf Anregung des zuständigen Wanderwarts Klaus Bohnert in freiwilliger Arbeit seiner Mitglieder angelegt worden.
Er verbindet als Rundwanderweg die zahlreichen Felsgruppen und Schrofen des Wald- und Wandergebietes im Westen des Luftkurortes Ottenhöfen. Der Weg beginnt bei einer Übersichtstafel über den Verlauf des Weges, die neben dem Gasthaus "Schwarzwaldstube" (Simmersbach!) aufgestellt ist.
Von der Ortsmitte Ottenhöfen ist sie etwa 10 Min. entfernt und entweder längs der Landstraße in Richtung Achern oder - etwas weiter, jedoch angenehmer zu gehen - über den "Blustenweg" zu erreichen. Parkplätze sind hier ausreichend vorhanden. Obwohl der Rundweg natürlich von beiden Seiten begangen werden kann, wird empfohlen, mit der Wanderung in Richtung Süden, zunächst den Simmersbachweg entlang, zu beginnen, durch ein nach einem Kilometer abzweigendes Seitental anzusteigen, um als erstes Ziel den Sesselfelsen zu erreichen.
Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht über Ottenhöfen und Seebach mit allen Seitentälern des Achertales und erhält damit auch einen Überblick über die höchsten Berge des nördlichen Schwarzwaldes vom Schliffkopf bis zur Hornisgrinde.
Der Weg führt durchwegs eindeutig bezeichnet mit dem Zeichen "F" in der grünen Raute, einen Holzabfuhrweg entlang zum Spitzfelsen, dann einem neu angelegten Fußweg folgend steil hinauf über den langgezogenen Breitfelsen mit Blick auf das Simmersbachtal mit seinen schönen Bauernhöfen, dann weiter zum Rappenschrofen, dem kurz darauf der Kleine Schrofen mit dem Blick zur darunterliegenden Passhöhe des Simmersbacher Kreuzes zwischen Acher- und Renchtal folgt.
Hier wendet sich der Weg unter Benutzung vorhandener Waldwege nach Norden und führt durch ausgedehnte Mischwaldungen zum Pfennigfelsen, etwa unterhalb der Trasse des markierten Wanderweges und zum Katzenschroffen. Dieser wird auf einem schmalen, ungefährlichen Pfad durchschritten, um die Höhe des Buchwaldrückens steigend den Palmfelsen zu erreichen, der ebenso, wie nachher der Bürstenstein überwältigende Ausblicke über das Waldulmer Tal mit seinen Weinbergen, über die Schwarzwaldvorberge und die Rheinebene bis zu den Vogesen bietet.
Vor uns liegt, bei gutem Wetter zum Greifen nahe, Straßburg, das mit seinem Münsterturm grüßt. Ebenso wie am Bürstenstein kann man hier auf Sitzgruppen rasten und die sich vor einem ausbreitende Landschaft genießen. Über die beiden nördlichen des Blaubronnsattels liegenden mächtigen Felsgruppen des Karschrofens und des Stierfelsens steigt man vom Bürstenstein nunmehr abwärts zum AussAichtspunkt am Steinbruch Bobenholz, mit dem Blick über Kappelrodeck, wandert den Hangweg entlang zum Sommereck, dem alten, gediegenen Waldbauernhof, hoch über dem Achertal, von dem aus man nochmals das obere Achertal überblickt.
Zunächst leicht, dann steiler durch den Ortsteil Lauenbach absteigend, wird nach 4 bis 5 stündiger Wanderung wieder der Ausgangspunkt erreicht. Für diejenigen, die nicht so viel Zeit für die beschriebene, überaus vielseitige und aussichtsreiche Wanderung aufbringen können, empfiehlt es sich, mit dem Auto durch das Lauenbachtal zum Waldparkplatz Blaubronn zu fahren und von dort aus eine verkürzte Wanderung zu einigen der Felsgruppen zu unternehmen. Unter diesen sollten jedenfalls entweder Sesselfelsen, Palmfelsen oder Bürstenstein sein. Diese Wanderziele sind bei Beachtung umseitiger Planskizze problemlos zu erreichen.
Der Luftkurort Ottenhöfen liegt, umringt von den bewaldeten Höhen des Schwarzwaldes, im oberen Achertal. Über 150 km vorbildlich ausgebauter Wanderwege erschließen dem Erholungssuchenden die urwüchsige Landschaft.
Der besondere Reiz Ottenhöfens liegt in der Vielzahl der erhaltenen oder restaurierten Mühlen. Sie gaben der Schwarzwaldgemeinde den liebevollen Beinamen "Das Mühlendorf".
Der große Mühlenrundweg wurde so angelegt, dass er an neun dieser Mühlen vorbeiführt. Unsere Wanderung beginnen wir im Kurgarten Ottenhöfen. Hier orientieren wir uns an der hölzernen Hinweistafel, auf welcher der Mühlenrundweg gekennzeichnet ist. Danach gehen wir den Fußweg durch den Kurpark, biegen beim Hotel Pflug rechts in die Allerheiligenstraße ein, und nach weiteren 100 m links in die Albert-Köhler-Straße. Anfangs des Theresienweges liegt unterhalb der schönen Evangelischen Kirche die Hammerschmiede, eine Schleifmühle aus der Zeit der Burg Bosenstein.
Wir folgen dem Theresienweg bis zum Gasthaus Kreuz und gehen links am Hotel Sternen die Fahrstraße in Richtung Seebach 100 m weiter. In der Kurve liegt unterhalb die Fachwerkmühle "Mühle am Hagenstein".
Die Mühle hat einen oberschlächtigen Antrieb. Das Wasser wird bei dieser Mühle über einen hölzernen Kähner auf die Schapfen des Mühlrades geleitet. Von der Hagensteinmühle gehen wir den Weg wieder zurück bis wir etwa 100 Meter unterhalb des Hotels "Sternen" nach rechts in eine Fahrstraße einbiegen, die aufwärts über den Zieselberg führt. Wir folgen dieser Straße bis zum "Köninger Hof" und der "Köninger Mühle" (ohne Wasserrad).
Ab hier führt uns ein Fußweg über den Zieselberg zur Buchwaldstraße. Wir gehen diese Straße etwa 500 Meter aufwärts und biegen dann links in einen Fahrweg ein, der ans "Günseck" und zum "Oberen Bach" führt. Hier erreichen wir die vierte Mühle, die "Benz Mühle am Bach". Diese Mühle wird heute noch von der Familie Benz betrieben. Das Wasser wird hier in einem Weiher gespeichert und bei Mühlenbetrieb über einen hoch angelegten Kähner auf die Schapfen des Mühlrades geleitet. Mit dem Kähner wird die Umdrehung des Mühlrades und somit die Geschwindigkeit des Mühlsteines geregelt.
Weiter führt uns die Talstraße abwärts, vorbei an dem alten Brenn- und Backhäusle des Benzschen Hofes, zum Weinbergweg. Hier finden wir am Haus "Schmälzle" im Ortsteil Fürschenbach die fünfte Mühle (ohne Wasserrad).
Danach wandern wir beim Gasthaus "Rebstock" über den Floriansweg entlang zur "Rainbauern Mühle".
Nach etwa 500 Meter überqueren wir beim Bahnübergang die Landstraße und gehen ein kleines Stück zurück zur Mühle. Diese etwa 180 Jahre alte Schwarzwaldmühle wird durch das Wasser der Acher getrieben, das durch einen Mühlenkanal zur Mühle geleitet wird. Die Mühle hat einen unterschlächtigen Antrieb. Das Wasser wird hier durch einen sogenannten Radkropf auf das Mühlrad gebracht. Dieses Mühlrad hat einen Durchmesser von etwa 4,20 Meter mit insgesamt 32 Radschaufeln.
Der Antrieb führt vom Mühlrad in den unteren Teil der Mühle. Dieser aus großen Bachsteinen gemauerte Teil enthält die Antriebsmechanik des Mahlwerks. Die vom Mühlrad erzeugte Kraft wird über die Kammräder und breite Lederriemen auf die Riemenscheibe geleitet, auf der dann der Läuferstein im oberen Teil der Mühle sitzt. Das große Kammrad hat 180 Holzkammern, die aus Apfelbaumholz geschnitzt sind.
Im oberen Teil dieser vollfunktionsfähigen Mühle befindet sich das Mahlwerk. Es besteht aus dem Trübel, in den das Getreide geschüttet wird und von dem aus es über Rüttler in den unteren Teil des Mahlwerks zwischen die Mühlensteine gebracht wird. Durch einen sogenannten Klöppel kann die Getreidemenge geregelt werden. Das Klappern dieses Klöppels ist es, das in dem berühmten Mühlenlied besungen wird.
Die gewaltigen Mühlsteine sind aus Sandstein gehauen. Der untere Mühlstein, auch Fauler genannt, wiegt etwa 6 bis 8 Zentner, während der obere, Läufer genannt, 5 bis 6 Zentner schwer ist. Alte Mühlen wurden zu einem Mühlenmuseum ausgebaut. Viele von den in der Mühle ausgestellten Requisiten sind Zeugen des Ausgeprägten Brauchtums der Ottenhöfener.
Diese alten Schwarzwaldmühlen waren alles Bauernmühlen. In ihnen wurde nicht gewerblich, sondern nur für den Eigenbedarf des Besitzers gemahlen. Wir folgen dem kleinen Mühlenweg bis in den Lauenbach. Gleich nach den Gewächshäusern einer Gärtnerei biegen wir nach rechts in die Lauenbachstraße, die uns bis zum großen Wegkreuz steil empor führt. Hier biegen wir links ab und erreichen etwa nach 600 Meter die "Bühler Mühle" im Lauenbach. Diese Mühle liegt vor einem kleinen Waldstück. Das Wasser dazu wird in einem Weiher gespeichert und bei Bedarf durch den Mühlenkanal auf das Mühlenrad geleitet.
Von hier aus führt der Weg weiter in Richtung hintere Lauenbachstraße. Oberhalb des nächsten Bauernhofes erreichen wir den steil ansteigenden Fahrweg, der uns zur Simmersbachstraße bringt.
Diese Straße gehen wir abwärts und gelangen nach ca. 500 Meter an die "Mühle Rösch" im Simmersbach. Die Mühle ist im Nebengebäude des Hofes eingebaut. Durch die vergitterten Mühlenfenster aber können wir das Innenleben dieser Mühle bestaunen. Wir setzen unsere Wanderung fort und folgen der Straße abwärts bis auf die Höhe des Gasthauses "Schwarzwalsstube", (Montag Ruhetag). Hier biegen wir nach rechts in den Blustenweg ein. Wer alle Mühlen erwandern möchte, folgt rechts der Tennisplätze in das Wohngebiet Wolfsmatt.
Ab hier geht es 1 km auf der Unterwasserstraße bis zur "Benz Mühle" weiter. Zurzeit verläuft der Rückweg ebenfalls auf dieser Strecke. Wer den Mühlenweg abkürzen möchte, lässt die Besichtigung der letzten Mühle und biegt am Blustenweg gleich nach links in die Allerheiligenstraße ein. Durch den Kurpark wandern wir zum Ausgangspunkt zurück.
Auf dieser Tagestour haben wir viel Schönes gesehen und altes Brauchtum kennen gelernt, so dass wir Ihnen nur empfehlen können, dem großen Mühlenweg zu folgen.
Vom Ausgangspunkt - Hohhölzle - Kaiserwäldele - Nächstenbach Parkplatz - Sägereck(Hütte) - Barack - Adolf Stark Pfad - Bergwerkstollen - Diersburg - Rebgebiet - Glöckner - Erlenbach - Wasserreserva - Blockhütte - Schule
Die Wanderstrecke wurde von Horst Seckinger empfohlen.
Die schönen Ausblicke über die Vorbergzone des Schwarzwaldes, bis hin zur Moos, ins Kinzigtal und Rheintal sowie gemütliche Vesperhütten schätzt Karl Siefert, Ortsvorsteher von Zunsweier, an der 14 Kilometer langen Wanderung, die in Offenburg-Zunsweier beginnt und auch dort endet.
Wer in der „Guttahütte“ am Rebmesserstein einkehren möchte, sollte jedoch beachten, dass diese nur an Sonn- und Feiertagen vom Schwarzwaldverein bewirtet wird.
Es ist keine schwierige Wanderstrecke, Größtenteils ist es flach, es gibt nur kurze, leichte Anstiege.
Start ist auf dem Waldparkplatz im Nächstenbach. Autofahrer erreichen ihn, wenn sie am Ortsausgang Richtung Diersburg beim Rückenhaltebecken links in das Nächstenbachtal abbiegen.
Nach etwa 500 Metern sehen sie schon den Wanderparkplatz. Von dort geht es zum Sägereck. Hier besteht nach 1,5 Kilometern auch schon die erste Möglichkeit zur Rast in einer wunderschönen Hütte. Weiter folgen die Wanderer der blauen Raute, wo sie nach 1,5 Kilometern auf den Rastplatz Barack ebenfalls mit Vesperhütte stoßen.
Wer der blauen Raute weiter über dem Kammweg folgt, gelanget zum Bermersbacher Bildstöckle und von dort zum Pionierstein.
Hier empfiehlt sich ein Abstecher zur „Guttahütte“ am Rebmesserstein, die einen Kilometer entfernt liegt. Der Rückmarsch führt über den Pionierstein auf der Pionierstraße nach Diersburg zur Bushaltestelle beim Rathaus. Um 13:18 Uhr, 15:18 Uhr, 17:18 Uhr und 18:48 Uhr fährt ein Linienbus zur Leistenfabrik Stark in der Nähe des Rückhaltebeckens.
Von dort gehen die Ausflügler etwa 500 Meter zum Ausgangspunkt.

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